philips rasierer

Neue Rasierapparate im Test

Die neuen Nass- und Trockenrasierer von Philips

Eine gründliche Rasur hängt vor allem vom verwendeten Rasierer ab und gehört für viele Männer zu den morgendlichen Ritualen. Unabhängig davon, ob eine täglich eine Rasur durchgeführt wird oder ob ein Bart nur alle paar Tage gestutzt werden soll – eine hohe Hautverträglichkeit und eine möglichst sanfte Behandlung der Barthaare sind wichtige Kriterien, die einen guten Rasierapparat definieren. Philips hat mit den drei neuen Serien 5000, 7000 und 9000 neue Produkte auf den Markt gebracht, die einerseits auf die neuesten technischen Errungenschaften setzen, andererseits allerdings sich auch auf alte Traditionen und bekannte Umsetzungen verlassen. Dabei entscheiden sich die drei Reihen im Aufbau, Anzahl der Funktionen und der Einsatzart. Doch sind mehr Funktionen auch tatsächlich immer besser? Die Antwort auf diese Frage können Sie auch im Elektrorasierer Test finden!

Die Shaver Series 5000 – die günstige Variante

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Philips Series 5000 PT860/16 PowerTouch Rasierer mit Präzisionstrimmer

Mit einem Preis von knapp 120 Euro stellt die neue 5000er Serie von Philips die günstigste Variante der drei neuen Reihen dar und der Rasierapparat ist lediglich auf eine Trockenrasur ausgelegt. Er besitzt das neue Multiprofessionell-Klingensystem von Philips und soll die morgendliche Routine verbessern. Der sogenannte Turbomodus soll bis zu zehn Prozent mehr Leistung bringen und auch bei dichtem Bart problemlos seine Arbeit erledigen. Das neue Multiprofessionell-Klingensystem funktioniert auf eine recht einfache, aber dennoch innovative Art und Weise: Die Klingen heben sowohl lange als auch kurze Haare an und können so schnell und effektiv die verbleibenden Stoppeln in nur wenigen Zügen abschneiden. Die Scherköpfe selbst können in insgesamt fünf Richtungen bewegt werden und gewährleisten so einen sehr engen Hautkontakt, wodurch dann eine sehr gründliche Rasur ermöglicht werden soll – selbst an Kinn- und Halspartien.

Nach dem Rasieren kann und sollte der Rasierer einfach unter fließendem Wasser gehalten und gereinigt werden. Dazu müssen einfach nur die Scherköpfe mit einem Handgriff geöffnet werden, sodass die schnelle Reinigung auch morgens im Halbschlaf möglich sein sollte. Ein kleines Display zeigt ständig sämtliche relevante Informationen an: Eine drei Stufen Akkustandanzeige informiert den Nutzer regelmäßig über die vorhandene Energie, die maximal 45 Minuten Laufzeit ermöglicht – dies soll laut Hersteller etwa 15 Rasuren entsprechen. Danach muss das Gerät an das Netz angeschlossen und der interne Akku aufgeladen werden, was ungefähr eine Stunde Zeit in Anspruch nimmt. Wird der leere Akku nur fünf Minuten aufgeladen, so soll dies bereits für eine einzige Rasur reichen. Neben dieser Anzeige gibt es eine Reisesicherungsanzeige, eine Ersatzscherkopfanzeige sowie eine Reinigungsanzeige. Wenn Schnurrbart oder Koteletten getrimmt werden sollen, kann einfach der aufsteckbare Trimmer eingesetzt werden.

Die Shaver Series 7000 und 9000

Philips S971131 Nass- und Trockenrasierer

Philips S9711/31 Series 9000 Nass- & Trockenrasierer

Die 7000er Serie von Philips ist bereits ab knapp 200 Euro zu haben, während man für ein Gerät der 9000er Serie mit knapp 450 Euro rechnen muss. Doch nicht nur der Preis unterscheidet sich von der günstigen Serie, auch der Aufbau, das verwendete Material und die Funktionen heben die beiden anderen Serien von der 5000er Serie ab. Die Modelle der 7000er Reihe besitzen zum Beispiel eine spezielle Beschichtung aus Mikrokügelchen, die die Reibung verringern und für ein sanftes Gleiten sorgen sollen. Es wird ein geringere Widerstand erzeugt und Reizungen können verringert werden. Die Scherköpfe der 7000er Modelle können außerdem ebenfalls wie bei der preiswerteren Reihe mühelos in fünf Richtungen bewegt werden, Rasierer der Shaver Series 9000 übertrumpfen dies sogar noch: Dort wurden zum ersten Mal die hauseigenen neuen Scherköpfe verwendet, die in acht Richtungen beweglich sind und so noch mehr Haare erfassen können. Philips verspricht, dass 20 Prozent mehr Haare abrasiert werden können.

Die Anzeigen der 5000er und 7000er Modelle gleichen sich, in diesem Bereich haben 9000er Rasierer ebenfalls die Nase vorne: Es gibt ein großes, intuitives Display mit großen Symbolen. Allerdings werden auch dort nur die gleichen Anzeigen dargestellt, jedoch etwas komplexer: Der Akkustand wird mit drei Ziffern in Prozent angezeigt, die Reinigungsanzeige sowie die Reisesicherungsanzeige und die Ersatzscherkopfanzeige sind ebenfalls größer und noch intuitiver zu verstehen. Bei der Reinigung kann sich die mittlere Klasse nicht von den 5000er Modellen unterscheiden und wird ebenfalls einfach unter fließendem Wasser gesäubert, während das Topmodell mit der SmartClean Technologie überzeugt. Mit einem einzigen Tastendruck kann nämlich der im Lieferumfang enthaltene SmartClean PLUS den Apparat reinigen, ölen, trocknen und gleichzeitig aufladen. Was die Akkulaufzeit betrifft, können sich die drei Reihen jedoch nicht großartig unterscheiden: Das preiswerte Modell schafft 45 Minuten bei vollem Akkustand, während die anderen beiden Modelle sich mit 50 Minuten Laufzeit nicht wirklich davon wegbewegen. Die zwei Jahre Garantie werden ebenfalls auf alle drei Modelle gegeben und kann von überall auf der Welt in Anspruch genommen werden, wodurch sich alle drei Modelle auch für den Einsatz im Ausland eignen.

5000, 7000 oder 9000 – welches Modell sollte es sein?

Philips RQ 117516 Nass- und Trocken Rasierer

Philips RQ1175/16 SensoTouch 2D Nass- & Trockenrasierer

Ein allgemeines Urteil zu fällen ist nicht wirklich einfach, denn grundsätzlich haben alle drei Modelle ein ordentliches Preis-Leistungs-Verhältnis. Die relativ teure Shaver Series 9000 bietet den größten Umfang, die meisten Funktionen und die besten Ergebnisse beim Rasieren – das steht außer Frage. Die 9000er Rasierer sind extrem pflegeleicht und wer soviel Geld investieren möchte, der sollte definitiv zu diesem Modell greifen. Die Wahl zwischen den anderen beiden Serien ist jedoch nicht ganz so einfach, denn sie ähneln sich relativ stark und sind in fast allen Punkten der preislich höher liegenden 9000er Reihe unterlegen. Die 7000er Modelle bieten jedoch im Vergleich zu der preiswerten 5000er Reihe eine wesentlich sanftere Rasur und sind dank der speziellen Technologie der Scherköpfe gerade für eine empfindliche Haut wesentlich angenehmer. Außerdem sind die Modelle auch für Nass- und Trockenrasuren geeignet, was die 5000er Modelle nicht leisten können. Dafür zahlt man allerdings auch einen höheren Preis. Die 5000er Reihe von Philips überzeugt hingegen mit einem günstigen Preis und bietet eine absolut grundsolide Basis für das morgendliche Rasieren – die Modelle der Reihe besitzen zudem auch das geringste Gewicht. Die Leistung ist zwar geringer als bei den anderen beiden Reihen und es wird lediglich eine Trockenrasur ermöglicht, doch wer die zusätzlichen Funktionen nicht braucht und darüber hinaus nicht mit Hautirritationen zu kämpfen hat, der kann getrost zu diesen Versionen greifen.

Alle drei Modelle wurden übrigens laut Philips in einem umweltschonenden Design gefertigt und es werden zum Beispiel Schadstoffe wie PVC, bromierte Flammschutzmittel und Quecksilber vermieden. Dafür werden Materialien eingesetzt, die recycelt werden können und die Verpackung selbst besteht zu über zwei Dritteln aus recycelten Materialien.




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